Stuttgart 21/Gleisneigung/Chronologie

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Obwohl die Gleisneigung immer wieder auch prominent öffentlich thematisiert wird, können die Verantwortlichen das Thema aussitzen. Die Öffentlichkeit fordert keine nachvollziehbaren Konzepte, gewissermaßen steckt die Öffentlichkeit zu dem Thema den Kopf in den Sand.

Inhalt

11.01.2015, Spiegel online, Erklärvideo zu Stuttgart 21, der Schiefbahnhof: Die Bahn kommt - und rutscht (1:51 Min.).[1]
ZDF Frontal21, 18.06.2013, Bahnhof in Schieflage, Sicherheitsrisiken bei Stuttgart 21 (7:45 Min.).[2]

Chronologie

In umgekehrt chronologischer Reihenfolge:

29.09.2015   Die Klage gegen das Eisenbahnbundesamt wird aus formalen Gründen zurückgezogen, der Vorwurf besteht weiter.[3]
28.07.2015   Express: "Acht Verletzte seit 2010. Immer mehr Geisterzüge am Kölner Hbf!"[4]
15.07.2015   Die Bundesregierung gesteht 22 Wegrollvorgänge in Köln ein, überwiegend bei niedriger Gleisneigung.[5][6]
01.07.2015   Antrag der Linken auf Änderung der EBO auf einen verbindlichen Grenzwert von 2,5 ‰ Höchstneigung.[7]
13.02.2015   Bundesregierung antwortet Matthias Gastel unvollständig: 17 Wegrollvorgänge in Köln seit 2010, mit nur rudimentären Daten.[8]
10.01.2015   Spiegel, "Kunststück am Hang": "... Was in Köln nur zu launigen Internetkommentaren führt, hat in Stuttgart dann andere Folgen: Ein Zug mit offenen Türen rollt annähernd im Mopedtempo aus dem Bahnhof. ..."[1]
05.11.2014   Sven Andersen beantragt bei dem Chef des Eisenbahn-Bundesamts Gerald Hörster die Aufhebung des Planfeststellungsbeschlusses zu PFA 1.1 aufgrund der Gefährdung durch die überhöhte Gleisneigung.
20.06.2013   Express: 13 Wegrollvorgänge in Köln seit 2009.[9]
18.06.2013   Frontal21 berichtet über den "Bahnhof in Schieflage, Sicherheitsrisiken bei Stuttgart 21" mit der Kritik des früheren Chefs der Hamburger Zugförderung Eberhard Happe und des Lokführers Thilo Böhmer. Trotz der realen Gefahr für Leib und Leben der Fahrgäste, erhielt der Bahnhof dennoch eine formelle Genehmigung. Das Thema wird dennoch nicht in der Öffentlichkeit weiterdiskutiert.[2]
27.10.2011   Sven Andersen an EU Kommissar Siim Kallas: Die Zulässigkeit der S21-Gleisneigung und ihre Verträglichkeit mit der TSI der EU wird hinterfragt.[10]
08.11.2010   Spiegel, "Schiefe Bahn": "Eberhard Happe: Die Bahnsteiggleisneigung muss als kriminell angesehen werden."[11]
1992   Schon 1992 war die vielfach überhöhte Gleisneigung im Stuttgarter Hauptbahnhof von dem Leiter der Hamburger Zugförderung Eberhard Happe in einem Fachartikel als "kriminell" kritisiert worden (Happe 1992). Daraufhin strengte der Bahn-Vorstand ein Disziplinarverfahren gegen ihn an und verlor.[11]


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Einzelnachweise

  1. a b 10.01.2015, spiegel.de, "Kunststück am Hang" (Erklärvideo Spiegel online auf youtube.com, facebook.com)
  2. a b 18.06.2013, zdf.de, Frontal21, "Bahnhof in Schieflage" (Video youtube.com)
  3. stuttgarter-zeitung.de, "Ex-Bahner zieht Klage zurück"
  4. 28.07.2015, express.de, "Immer mehr Geisterzüge am Kölner Hbf!"
  5. 15.07.2015 , Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage der Linken "Aufklärung von Wegrollvorgängen bei der Bahn aufgrund der Gleisneigung in Bahnhöfen" (pdf dipbt.bundestag.de)
  6. 21.07.2015, sabine-leidig.de, Pressemitteilung von Sabine Leidig, der verkehrspolitischen Sprecherin der Fraktion Die Linke im Bundestag, "Gleisneigung bei S21: Gefährlich!"
  7. 01.07.2015, dip21.bundestag.de, Antrag der Fraktion Die Linke, "Änderung der Eisenbahnbau- und Betriebsordnung zur Erhöhung der Sicherheit im Eisenbahnverkehr", BT-Drs 18/5406
  8. 13.02.2015, Antwort der Bundesregierung auf Fragen Nr. 69 und 70/Februar von Matthias Gastel, dem Verkehrspolitischen Sprecher der Grünen.
  9. 20.06.2013, express.de, "Schienen sind schief. Hauptbahnhof: Zusatzbremsen wegen Gleisgefälle"
  10. Dipl.-Ing. Sven Andersen, BDir a.D., "Brief an EU-Kommissar Siim Kallas" (pdf wikireal.org)
  11. a b 08.11.2010, magazin.spiegel.de, "Schiefe Bahn"