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Für einen effizienten kollektiven Faktencheck im Internet setzt WikiReal.org im Wesentlichen auf zwei Grundprinzipien:

  1. Enzyklopädische Struktur: Erkenntnisse rutschen nicht ins Archiv, wie bei Nachrichtenseiten oder Blogs, sondern bleiben sichtbar, nach Wichtigkeit sortiert.
  2. Prozess zur Qualitätssicherung nach dem Vorbild aus der Wissenschaft: Die Schlichtung durch einen Expertenrat verhindert die Beliebigkeit des Internets mit Edit-wars und redaktioneller Willkür.

Wichtige Erkenntnisse werden nicht vergessen

Die chronische Amnesie der Medien. Selbst die wichtigsten Erkenntnisse verschwinden in den Archiven und Verblassen in der Wahrnehmung. Eine systematische Verdichtung der Ergebnisse fehlt.
Bei WikiReal bleibt das Wichtige im Blick. Die Struktur einer Enzyklopädie hält das Wichtige zu den drängenden Fragen unserer Zeit im Blick. Teilergebnisse werden systematisch verdichtet.

WikiReal ist ein Portal für den Faktencheck zu kritischen Themen der aktuellen Diskussion auf Wiki-Basis. Selbst die besten aufklärerischen Artikel von Nachrichtenportalen oder Blogs wandern bedauerlicherweise mit der Zeit ins Archiv und verblassen in der allgemeinen Wahrnehmung. Bei WikiReal werden die wichtigsten Erkenntnisse in einer hierarchisch gegliederten Struktur wie in einer Enzyklopädie zusammengetragen. So werden sie vor dem Vergessen bewahrt. Neueste Erkenntnisse werden ergänzt, die nur verteilt veröffentlichten Informationen und Analysen zusammengeführt und verdichtet. So soll der Handlungsbedarf erkennbar werden.

Prozess zur Qualitätssicherung nach dem Vorbild aus der Wissenschaft

Schematischer Prozess bei Wikipedia. Ein intransparenter Filter durch die Administratoren ist das letzte Wort in einem selbstgeregelten Prozess der Qualitätssicherung. Das Prinzip "Keine Theoriefindung" schließt das Portal vom Einsatz zu offenen und kontroversen Fragen aus.
Der WikiReal-Prozess zur Qualitätssicherung nach dem Vorbild des "peer review-Prozess" der Wissenschaft.

Damit ähnelt die Struktur der Online-Enzyklopädie Wikipedia. Aber während dort ein Lexikon in hervorragender Qualität entsteht, können keine Debatten zu strittigen Themen der aktuellen Diskussion geführt werden. Politiker und Firmen schönen ihre Einträge,[1][2][3] kontroverse Themen gehen in Edit-wars unter, werden von selbstherrlichen Nutzern gefiltert[4] oder von machtvollkommenen Administratoren zensiert[5]. Das Wikipedia-Prinzip "Keine Theoriefindung" schließt die Erarbeitung einer Position zu den drängenden offenen und kontrovers diskutierten Fragen unserer Zeit ausdrücklich aus.[6] WikiReal sichert hier durch einen strukturierten Prozess den Erkenntnisprozess ab, vor allem durch die Schlichtung strittiger Fragen durch einen Expertenrat (ähnlich dem peer-review-Prozess der Wissenschaft).

Die Erfahrungen in den ersten Jahren von WikiReal.org zeigen, dass allein die Institution eines solchen Schlichtungsmechanismus die Disziplin deutlich hebt und einen faktenorientierten Aufklärungsprozess erheblich befördert. Bei kontroversen Themen wurden erfolgreich Konsensfassungen auf den Diskussionsseiten erarbeitet, die dann schließlich auf die Hauptseite übernommen werden konnten.

Einzelnachweise

  1. 12.03.2012, spiegel.de, "Wikipedia: Das geschönte Bild vom Daimler-Konzern"
  2. 29.05.2006, welt.de, "Lebenslauf-Kosmetik für Kleinfeld"
  3. 19.05.2005, spiegel.de, "Web-Wahlkampf: Wer manipuliert Rüttgers' Wiki-Einträge?"
  4. 18.05.2016, kontextwochenzeitung.de, "Wiki – voll neutral"
  5. 21.10.2015, youtube.com, "KenFM zeigt: Die dunkle Seite der Wikipedia"
  6. https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Keine_Theoriefindung